Der Halt in Chacabuco gehört wohl nicht zu den must-see-Destinationen einer Patagonien-Reise. Aber für uns ist es ein willkommener Service-Stopp. 

Nach der Ankunft am Nachmittag blieben wir auf dem Schiff, trotz der Verlockungen der Zivilisation. Aber am nächsten Tag sattelten wir die Stahlrösser und erkundeten erst den Ort (eigentlich gibt es hier wirklich nichts – und wir waren schon einmal hier mit unserem Wicked-Camper!), fuhren danach aber zum 15km entfernt gelegenen Puerto Aysén. Der Ort bietet viel mehr als Puerto Chacabuco, und so konnten wir uns in einem guten Früchte- und Gemüsegeschäft sowie in einem Supermarkt nach einem Monat wieder einmal richtig verproviantieren.

Auch ein schöner Restaurantbesuch stand auf dem Programm. 

Heute dann vor allem Schiffputzen und mit dem nicht-brennbaren Abfall von zwei Monaten zur Recyclingstation. Zusätzlich Haareschneiden.

Und der Versuch einzukehren. Erfolglos. Denn: nur ein Restaurant – mit 5-6 Tischen – offen bei zwei Kreuzfahrtschiffen im Hafen. Gaaanz schlechte Kombi. Trotzdem gab es was – Hot Dog und Empanadas.

Da wären wir auf dem Schiff wohl besser bedient gewesen. War aber trotzdem nett. 

In der Gegend gibt es noch einige Attraktionen, zB die Wanderung zum Cerro Castillo oder den Queulat-Gletscher. Aber da wir das 2019 schon alles gemacht hatten, konnten wir uns getrost auf Recycling und Putzen konzentrierten. 
Dann kamen noch Juan und Rosa zu Besuch. Sie wohnen gleich am Ufer nebenan und steigen zielstrebig auf die Iraila. Rosa will mit allem fotografiert werden, ist zum ersten Mal auf einem Segelschiff. Machen wir natürlich, obwohl wir gerade mitten in unserem Hausputz sind und das Schiff mit frisch gewaschener Wäsche zum Trocknen vollgehängt ist. Lustige Begegnung. 

Bild von Klaus Tischhauser
Klaus Tischhauser

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Letzte Beiträge
Letzte Position

Unser neues Schiff:

Willkommen an Bord der Iraila!